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Blumenlexikon.de Azaleen
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Azaleen kennen die meisten Blumenfreunde als Topfpflanzen. Sie gehören zu den Rhododendren. Zu unterscheiden ist zwischen sog. Topfazaleen und Gartenazaleen. Über letztere können Sie sich informieren unter www.azalee.info; die im Rahmen dieses Blumenlexikons behandelten Formen gehören zu den Topfazaleen. Ursprünglich aus China und Japan stammend, gibt es heute eine schier unübersehbare Fülle an Farben und Formen. Meistens werden als Topfpflanzen aber rosafarbene, rote, weisse oder rosa-weiss gestreifte angeboten. Die Azalee gehört sicherlich zu den beliebtesten Topfpflanzen überhaupt.
Während die Gartenazaleen im Winter die Blätter verlieren, sind die Zimmerpflanzen immergrün und zeigen sich bei entsprechender Pflege als fleissige Blüher in der dunkleren Jahreszeit. Es sind keine "modernen" Pflanzen und bei vielen gelten sie als langweilige Ex-und-Hopp-Pflanzen. Die Gärtner pflegen intensiv das Gerücht, dass Zimmerazaleen nicht erneut zur Blüte kommen würden und dass man sie am besten nach der Blüte entsorgen soll. Das ist Unsinn - auch die Topfpflanzen können jedes Jahr erneut zur Blüte gebracht werden. Ob man sich die Mühe machen will, die Azaleen (die ohne ihre üppige Blütenpracht tatsächlich oft ein bisschen struppig und langweilig wirken) erneut zur Blüte zu bringen, das steht auf einem anderen Blatt. Wenn Sie nicht Anhänger der "Ex-und-Hopp"-Mentalität sind, sondern Ihre Pflanzen durch den Winter und dann erneut zur Blüte bringen wollen, sollten Sie folgende Hinweise beachten: |
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Der
Standort: Ideal ist - übrigens für die meisten Zimmerpflanzen - ein Nordfenster: Helligkeit ohne direkte Sonnenbestrahlung Genauso wenig wie direkte Sonne mag sie Heizungsluft. Auch eine insgesamt zu geringe Luftfeuchtigkeit im Zimmer tut ihr nicht gut. Knospen, Blüten und Blätter trocknen ein; die knospige Pflanze entwickelt sich nicht und blüht nicht auf.
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Das
Gießen: In der Regel empfelen wir, Zimmerpflanzen von unten (also im Übertopf) zu giessen. Wegen der Gefahr der Ballentrockenheit ist es bei diesen Pflanzen nicht schlecht, sie von oben zu giessen: Sie sehen dann besser, ob das Wasser zügig wegsickert. Ist der Ballen zu trocken, bleibt das Wasser stehen. Ausserdem besteht dann weniger die Gefahr, dass die Azalee unbemerkt im Wasser des Übertopfes steht. Das mag sie nämlich genauso wenig, wie Trockenheit. Und das Schlimme: Zu trockene Pflanzen kann man meistens noch retten, zu nasse hingegen sind i.d.R. verloren. Wenn die Ballentrockenheit noch nicht zu schlimm ist, kann man die Pflanze meistens noch retten: Sofort in ein Tauchbad mit lauwarmem Wasser, nach einer halben Stunde hat sich der Boden wieder vollgesogen. Normalerweise dankt die Azalee das durch sofortiges Erholen. Das ist ein echter Vorteil von Azaleen: Wenn Sie genau hinschauen, können Sie die Befindlichkeit der Pflanze immer sofort erkennen. |
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