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Kamelien
sind wunderschöne, prachtvolle Pflanzen für Gewächshaus
und Wintergarten. Aber auch im Freiland können sie
stehen, wenn man Ihnen entsprechenden Schutz angedeihen lässt.
Die Behauptung
vieler Verkäufer, ihre Kamelien seien winterhart, ist hingegen ins
Reich der Fabel zu verweisen: Spätestens ab 15°C wird's schwierig
mit den Kamelien im Garten - eine Temperatur, an die wir uns im Zuge des
Klimawandels möglicherweise gewöhnen müssen.
Seit
wenigen Jahren wird der deutsche Markt alljährlich zum Frühjahr
mit kleinen Kamelien überflutet - selbst die Lebensmitteldiscounter
verkaufen die Pflanzen im Sonderverkauf. Wer
sich in die Pflege der schönen Pflanzen etwas reinarbeitet, kann
bei diesen Aktionen echte Schnäppchen machen.
Allerdings
sollte man sich tatsächlich etwas damit beschäftigen, welche
Pflegeansprüche Kamelien haben, sonst ist die Freude wahrscheinlich
von kurzer Dauer.
Bis zur
Fertigstellung einer umfassenden Homepage wollen wir Ihnen hier deshalb
schon mal ein paar grundlegende Hinweise geben. Wir werden diese Seite
Stück für Stück dann weiter ausbauen - es lohnt sich also
hoffentlich, ab und zu wieder vorbeizukommen.
Sie können
die Kamelien in reinen Gartentorf stellen, besser ist sog. Rhododendronerde
(die aber auch nicht viel was anderes ist). Die Pflanzen dürfen niemals
austrocknen, solange das Wasser gut abziehen kann und keine Staunässe
entsteht, können sie immer gut feucht gehalten werden.
Kamelien
mögen Schatten. Ähnlich wie Rhododendron kann man Kamelien
sehr gut unter Bäumen mit lichter Krone setzen. Wo das nicht geht,
sollte man zumindest im Sommer z.B. mit Hilfe von alten Tarnnetzen von
der Bundeswehr für Halbschatten sorgen.
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